Und genau das ist der Weg, den wir weitergehen wollen.

Es gab eine Zeit, da haben wir Entscheidungen schnell getroffen.
Nicht leichtfertig – aber zu zügig.
Aus Begeisterung.
Aus Druck.
Aus dem Gefühl heraus, Schritt halten zu müssen.
Heute nehmen wir uns mehr Zeit.
Nicht, weil wir unsicherer geworden sind.
Sondern weil wir genauer hinschauen.
Wir entscheiden langsamer, wenn es um neue Projekte geht.
Nicht jede gute Idee muss sofort umgesetzt werden.
Manche müssen reifen.
Andere verschwinden von selbst – und das ist oft ein gutes Zeichen.
Wir entscheiden langsamer bei Kooperationen.
Nicht jeder Name, nicht jede Reichweite, nicht jedes Versprechen passt zu uns.
Vertrauen entsteht nicht auf dem Papier.
Wir entscheiden langsamer bei Veröffentlichungen.
Ein fertiger Text ist kein fertiges Buch.
Zwischen diesen beiden Punkten liegen Verantwortung und Konsequenzen.
Und wir entscheiden langsamer über uns selbst.
Über das, was wir sein wollen – und was nicht.
Über Wachstum.
Über Grenzen.
Diese Langsamkeit kostet uns manchmal Tempo.
Sie kostet Gelegenheiten.
Und gelegentlich auch Geduld – unsere eigene.
Aber sie schützt uns vor Entscheidungen, die wir später erklären müssten.
Oder rechtfertigen.
Oder korrigieren.
Langsam zu entscheiden heißt nicht, stehen zu bleiben.
Es heißt, bewusst zu gehen.