Bei Crowe – Die Krähe war es dieser Moment: Zwei junge Männer stehen im Sturm an der Reling eines Schiffes, hinter ihnen Verrat, vor ihnen das schwarze Meer. Und sie springen.
Nicht, weil es vernünftig ist. Nicht, weil es sicher ist. Sondern weil Zurück keine Option mehr ist.
Dieser Sprung ist der eigentliche Beginn des Romans.
Crowe – Die Krähe spielt um 1900 – in einer Welt, die sich schneller verändert als die Menschen, die in ihr leben. Dampfschiffe, Eisenbahnen, Goldrausch. Fortschritt. Gier. Versprechen.
Elias geht zur See, weil er Freiheit sucht. Was er findet, ist Macht. Hierarchien. Gewalt. Intrigen.
Auf dem Schiff zählt kein Traum – nur Gehorsam.
Und dort begegnet er Crowe.
Crowe ist keiner, der sich erklärt. Er spricht wenig, beobachtet viel. Er hält aus. Und genau das macht ihn gefährlich. Nicht laut, nicht heroisch – sondern unbeugsam.
Mich hat an dieser Geschichte nie nur das Abenteuer interessiert. Mich hat interessiert, was zwischen zwei Menschen entsteht, wenn sie gezwungen sind, einander zu vertrauen – obwohl sie es nicht gewohnt sind, jemandem zu vertrauen.
Aus dem Schiff wird ein Gefängnis. Aus dem Gefängnis wird eine Flucht. Und aus der Flucht wird eine Reise auf den Schienen Amerikas.
Doch die eigentliche Prüfung beginnt im Norden. Im Yukon. Im Klondike. Dort, wo Gold mehr zählt als Freundschaft.
Der Ruf des Goldes ist kein Versprechen. Er ist eine Versuchung.
Was ist Loyalität wert, wenn Reichtum greifbar scheint? Und wie viel von sich selbst bleibt übrig, wenn man zu lange ums Überleben kämpft?
Mit Crowe – Die Krähe wollte ich rauer erzählen als zuvor. Weniger romantisch, mehr ehrlich. Keine klassische Heldenreise – sondern eine Geschichte über Entscheidungen unter Druck.
Der Roman ist heute erschienen. Wer wissen möchte, wie dieser Sprung im Sturm weitergeht – und ob Gold wirklich Freiheit bedeutet – findet Crowe – Die Krähe ab sofort überall bei Tolino und amazon.
